Im Ausland sicher, günstig und bequem zahlen

Welche Zahlungsmittel in welchem Land? Welche Zahlungsmittel für welchen Zweck? Wie bleiben Sie unterwegs flüssig? Wir stellen Ihnen einmal die Reisezahlungsmittel genauer vor. Deren Vor- und Nachteile und was es dabei zu beachten gibt.Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen die Ausgaben im Urlaub mit Bargeld zu bestreiten. Die Bestände sollten Sie sich durch den Einsatz anderer Reisezahlungsmittel auffüllen. Eine perfekte Kombination aus Bargeld und die Sicherheit von personalisierten Zahlungsmitteln wie Kreditkarten und Reiseschecks. Wir empfehlen jedoch, dass Urlaubsbudget nicht daheim in die Landeswährung umzutauschen. Der Wechselkurs ist im jeweiligen Urlaubsland wesentlich besser.

Vorteile:

  • Bargeld wird praktisch überall akzeptiert.
  • Es entsteht der geringste Aufwand beim Bezahlen.
  • Bargeld ist auch für Kleinbeträge geeignet.
  • Die Zahlung ist vollständig anonym.

Nachteile:

  • Beim Umtausch in Landeswährung fallen Gebühren an. Bei Geldautomaten jedoch nicht.
  • Nicht ausgegebenes Geld muss mit Verlust zurück getauscht werden.
  • Verlustrisiko: gestohlenes oder verlorenes Bargeld wird nicht ersetzt.
  • Wechselkursrisiko: bei Schwankungen des Wechselkurses kann das Geld in Ihrer Tasche plötzlich weniger oder mehr wert sein.
  • Betrugsrisiko: beim Umtausch und Wechseln kann man Ihnen leicht Falschgeld ausgeben. Wenn sich Scheine mit verschiedenen Nennwerten sehr ähnlich sind, bekommen Sie auch schon einmal einen kleinen Schein statt eines großen, oder es wird fälschlicherweise behauptet, Sie hätten mit einem kleinen Schein bezahlt.

Neben dem Bargeld in der Landeswährung, macht es auch immer Sinn Bargeld in einer internationalen Währung dabei zu haben. Das können zum Beispiel US-Dollar oder Euro sein. In der Regel werden Bargeldzahlungen immer in der Landeswährung vollzogen. Aber auch hier kann es zu Ausnahmen kommen. Beispielsweise bei der Einreise oder Ausreise. Hier kann es auch zu Visumgebühren oder Flughafensteuer kommen, welche nur in Bargeld in Leitwährungen zu zahlen sind. Des Weiteren kommt es auch nicht selten vor, dass in einigen Ländern die eigene Währung so wenig Wert hat, dass es erwünscht ist in einer harten Währung zu zahlen.

Wir empfehlen jedoch, das Bargeld in Leitwährung nur als Reserve mit sich zu führen. Zahlen Sie grundsätzlich in der Landeswährung in Bar. Sie sparen mehr Geld, wenn Sie vorab das Geld in die Landeswährung umtauschen.

Vorteile:

  • Mit Dollar oder Euro kommt man – im Gegensatz zu Kreditkarten oder Reiseschecks– auch weit entfernt von jeder Bank noch durch.
  • In Notfällen bekommen Sie gegen harte Währung schnell Hilfe, selbst in ländlichen Gebieten.
  • Sie müssen nur wenige Scheine mitnehmen, die sich gut an einem sicheren Ort aufbewahren lassen.
  • Nicht ausgegebenes Geld müssen Sie nicht unbedingt zurück tauschen.

Nachteile:

  • Beim Umtausch in Landeswährung fallen Gebühren an.
  • Große Scheine (z.B. US$100) werden oft nicht angenommen. Das gleiche gilt für beschädigte und manchmal sogar für verschmutzte oder gefaltete Scheine.
  • Verlustrisiko: gestohlenes oder verlorenes Bargeld wird nicht ersetzt.
  • Betrugsrisiko: beim Umtausch oder Wechselgeld kann man Ihnen leicht Falschgeld andrehen. Wenn sich Scheine mit verschiedenen Nennwerten sehr ähnlich sind, bekommen Sie auch schon einmal einen kleinen Schein statt eines großen, oder es wird fälschlicherweise behauptet, Sie hätten mit einem kleinen Schein bezahlt.

Auf Reisen stellen Sie einen perfekten Kompromiss zwischen Sicherheit und einfacher Handhabung dar. Man kann mittels dieser problemlos Bargeld am Bankautomaten und Bankschalter abheben. Sowie auch Bargeldlos Waren und Dienstleistungen bezahlen.

Vorteile:

  • Das Geld bleibt bis zur Abhebung bzw. Zahlung auf Ihrem Konto.
  • Sie sind weitgehend gegen das Diebstahlrisiko geschützt. Wenn Ihre Karte gestohlen wird, haften Sie bei Missbrauch nur so lange, bis Sie den Verlust Ihrer Bank melden bzw. die Karte sperren lassen. Auch vorher ist die Haftung in der Regel auf einen Höchstbetrag von €150 beschränkt.
  • Sie können über die Angabe der Kartendaten Sicherheitsleistungen stellen, zum Beispiel eine Mietwagenkaution oder Anzahlung, ohne das Geld wirklich auf den Tisch legen zu müssen – auch wichtig bei Buchungen über Telefon und Internet.
  • Bei vielen Kreditkarten sind eine Reihe von Reiseversicherungen im Leistungsumfang enthalten.

Nachteile:

  • Mit der falschen Karte können Barabhebungen ein teures Vergnügen werden. Viele Banken berechnen hierfür relativ hohe Gebühren.
  • Wenn Sie die Karte zum Bezahlen außerhalb des Euro-Raumes einsetzen, wird immer eine Fremdwährungsgebühr fällig, außerdem müssen die Händler eine prozentuale Gebühr an das Kartenunternehmen zahlen, die sie bei Kartenzahlung oft auf den Preis aufschlagen.
  • Geldautomaten sind nicht in allen Ländern flächendeckend verfügbar. Es ist vorausschauendes Handeln erforderlich, damit Sie nicht irgendwann an einem Ort Geld brauchen, wo es keinen Automaten gibt. Lesen Sie dazu in Ihrem Reiseführer nach. Diese weisen oft die Bankautomaten für Bargeld abheben auf.
  • Ausfallrisiko: Die Abhebung an einem Geldautomaten, besonders im Ausland, ist technisch hoch kompliziert. Als Kunde bekommen Sie davon wenig mit, aber das System kann an verschiedenen Stellen Aussetzer haben. Verlassen Sie sich nicht blind darauf, immer Geld ziehen zu können.
  • Missbrauchrisiko: Ihre Kartendaten und die PIN stellen für Verbrecher ein lukratives Ziel dar.

Die Girocard mit dem Maestro-Logo kann in allen europäischen Ländern genauso eingesetzt werden wie in Deutschland. Des Weiteren kann sogar weltweit an den meisten Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Ein großer Nachteil der Maestro-Karte ist jedoch, dass es nicht die günstigste Variante ist, Geld abzuheben. Auch das eingeben des PIN ist im Ausland mit Vorsicht zu genießen.

Vorteile:

  • Das Geld bleibt bis zur Abhebung bzw. Zahlung auf Ihrem Konto.
  • Es kann auch dann Bargeld abgehoben werden, wenn ein Automat nicht an das Plus-Netzwerk (VISA) angeschlossen ist, sondern nur an das Cirrus-Netzwerk (MasterCard/Maestro). Somit ist die Maestro-Karte als Ergänzung der VISA-Karte praktisch.

Nachteile:

  • Abhebungen an Geldautomaten im Ausland mit der Maestro-Karte kosten Gebühren, die von der Bank festgelegt werden, die den Geldautomaten betreibt.
  • Geldautomaten sind nicht in allen Ländern flächendeckend verfügbar. Es ist vorausschauendes Handeln erforderlich, damit Sie nicht irgendwann an einem Ort Geld brauchen, wo es keinen Automaten gibt.
  • Ausfallrisiko: Die Abhebung an einem Geldautomaten, besonders im Ausland, ist technisch hoch kompliziert. Als Kunde bekommen Sie davon wenig mit, aber das System kann an verschiedenen Stellen Aussetzer haben. Verlassen Sie sich nicht blind darauf, immer Geld ziehen zu können.
  • Missbrauchsrisiko: Ihre Kartendaten und die PIN stellen für Verbrecher ein lukratives Ziel dar.

Die EC-Karte mit dem V PAY Logo, kann ebenfalls in jedem europäischen Reiseland eingesetzt werden, wie in Deutschland Darüber hinaus kann europaweit mit ihr auch Geld abgehoben werden. Wichtig zu wissen sei, dass dieses nur an Geldautomaten geht, an dem auch das V PAY Logo zu sehen ist. Es ist jedoch nicht unbedingt günstig mit dieser Geld um Ausland abzuheben. Aber im Vergleich zu anderen sehr sicher.

Vorteile:

  • Das Geld bleibt bis zur Abhebung bzw. Zahlung auf Ihrem Konto.
  • Durch den integrierten Sicherheitschip sinkt das Missbrauchsrisiko. Das so genannte Skimming, Ausspähen der Kartendaten durch manipulierte Geldautomaten oder Kartenterminals, wird durch den Chip verhindert.

Nachteile:

  • Die Karte kann bis jetzt nur innerhalb Europas eingesetzt werden. Selbst in Europa gibt es eine Reihe von weißen Flecken in Ost- und Südosteuropa.
  • Abhebungen an Geldautomaten im Ausland mit V PAY kosten Gebühren, die von der Bank festgelegt werden, die den Geldautomaten betreibt.
  • Geldautomaten sind nicht in allen Ländern flächendeckend verfügbar. Je nach Reiseland ist vorausschauendes Handeln erforderlich, damit Sie nicht irgendwann an einem Ort Geld brauchen, wo es keinen Automaten gibt.
  • Ausfallrisiko: Die Abhebung an einem Geldautomaten, besonders im Ausland, ist technisch hoch kompliziert. Als Kunde bekommen Sie davon wenig mit, aber das System kann an verschiedenen Stellen Aussetzer haben. Verlassen Sie sich nicht blind darauf, immer Geld ziehen zu können.

Reisechecks, auch Travelers Cheques, haben im Vergleich zu früher sehr stark an Bedeutung verloren. Der Bargeldbezug an den ATM Geldautomaten ist mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Immer mehr nutzen die Reisechecks als Sicherheitspolster. Mehr aber auch nicht. Die Reisechecks werden von verschiedenen Emittenten herausgegeben. Die gebräuchlichsten sind von American Express und Thomas Cook, aber auch VISA, Citibank und Diners Club haben eigene Schecks. Der Bezug erfolgt über Banken, allerdings verkaufen die meisten deutschen Geldinstitute inzwischen keine Reiseschecks mehr.

Vorteile:

  • Sie sind vollständig gegen Verlust geschützt. Abhanden gekommene Reiseschecks werden innerhalb kurzer Zeit (meistens weniger als 24 Stunden) ersetzt, sofern Sie die Original-Kaufquittung vorlegen können.

Nachteile:

  • Es gibt immer weniger Akzeptanzstellen. Besonders die Banken ziehen sich weltweit nach und nach aus dem Geschäft mit Reiseschecks zurück. In Wechselstuben können aber in der Regel nach wie vor Schecks eingelöst werden, genauso wie in vielen Hotels und Geschäften.
  • Sowohl beim Kauf als auch beim Umtausch in Landeswährung fallen Gebühren an. Beim Einlösen werden in vielen Fällen Gebühren pro Scheck erhoben, so dass kleine Stückelungen unverhältnismäßig teuer werden. Gleichzeitig sind große Stückelungen außerhalb von Banken und Wechselstuben oft schwierig einzulösen.
  • Die nicht eingelösten Schecks sind nach der Reise totes Kapital. Sie können sie nur dort gebührenfrei zurücktauschen, wo Sie sie gekauft haben.
  • Bei der Einlösung müssen Sie sich –zusätzlich zu der zu leistenden Unterschrift– meistens ausweisen und oft auch die Original-Kaufquittung vorlegen. Das steht im Widerspruch zu der Aufforderung, die Kaufquittung getrennt von den Schecks aufzubewahren. Und auch Ihren Ausweis würden Sie vielleicht lieber geschützt im Hotelsafe lassen.
  • Die Nachverfolgung, welche Schecks Sie bereits ausgegeben haben, ist aufwändig und fehlerträchtig. Sie ist aber unabdingbar, weil Sie im Verlustfall genau angeben müssen, welche Schecks (mit welchen Nummern) abhanden gekommen sind.
  • Wechselkursrisiko: bei Schwankungen des Wechselkurses können Schecks in Fremdwährungen (z.B. US-Dollar) plötzlich weniger (oder mehr!) wert sein. Das gilt besonders dann, wenn Sie nicht verbrauchte Schecks zwischen Ihren Reisen längere Zeit aufbewahren.

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